Selbstverteidigung und Selbstbehauptung

Mobbing ist ein großes Problem in vielen Schulen, unter dem immer mehr Kinder und Jugendliche heutzutage zu leiden haben. Die Zahl der Opfer steigt, im Gegensatz zu körperlichen Gewalttaten, an. In meinem letzten Artikel habe ich gezeigt, was Mobbing eigentlich ist und wie es definiert wird. Nicht jeder „dumme Spruch“ ist gleich Mobbing, aber je häufiger diese Angriffe passieren, desto eher besteht die Gefahr in eine sowohl für das Opfer als auch für den/ die Täter gefährliche Abwärtsspirale
Mobbing fängt oft harmlos an. Manchmal ist der Auslöser so gering, dass am Ende weder Täter noch Opfer genau sagen können, wie und vor allem warum die oft monatelange Tortour begonnen hat. In vielen Fällen wird Mobbing verharmlost und von Verantwortlichen so lange ignoriert, bis die Leidtragenden unter dem psychischen Druck wortwörtlich zusammenbrechen. Dabei ist Mobbing eine Art von Gewalt, psychisch zwar, und deshalb oft auf den ersten Blick nicht so sichtbar wie körperliche Angriffe.
„Ich möchte nicht, dass mein Kind im während der Kindergartenzeit die Bäume hochklettert. Das ist viel zu gefährlich!“ Das hört sich ein wenig nach diesen Klischee von überfürsorglichen Helikoptereltern an, ist aber leider Realität in vielen Einrichtungen. Es gibt sie tatsächlich, diese Väter und Mütter, die den ErzieherInnen vorschreiben, was das Kind während der Kitazeit zu tun und zu lassen hat, anstatt...
Wenn ich jedes Mal, als ich diesen Satz gehört habe, einen Euro bekommen hätte, wäre ich jetzt mit Sicherheit reich, sehr reich sogar. Das liegt allerdings nicht daran, dass mein Training so hart ist und ich die Schüler regelmäßig an ihre Grenzen bringe, sondern eher darum, dass viele Kinder heutzutage viel zu schnell aufgeben und es kaum noch gewohnt sind, sich anzustrengen. Die Frage ist nur, woran genau das liegt. Sind die Kinder nicht bereit, sich anzustrengen? Sind alle faul und träge?
Eine Waffe zur Selbstverteidigung. Auf diese Idee ist bestimmt jeder im Laufe seines Lebens schon einmal gekommen. Dabei sind natürlich keine Schusswaffen wie Pistolen oder Revolver gemeint, denn die spielen hier in Deutschland, im Gegensatz zu Amerika beispielsweise, kaum eine Rolle. Vielmehr denkt der Durchschnittsmensch eher an Pfefferspray, Reizgas oder eventuell noch an einen Elektroschocker. Aber ist das auch wirklich sinnvoll? Und welche Waffen sind wirklich empfehlenswert...
„Die Jugend von heute schwelgt im Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die Jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“
Kaum ein Selbstverteidigungssystem wurde in den letzten Jahren so gehypt wie Krav Maga. Angeblich ist Krav Maga überaus effektiv und zugleich leicht zu erlernen wie dieser aus Israel stammende Kampfsport. Wobei Kampfsport eigentlich gar nicht der richtige Ausdruck ist, denn die Instruktoren von Krav Maga bestehen darauf, dass ihr System einzig und allein dem Zwecke der Selbstverteidigung dient, also kein Sport ist.
Beim letzten Mal habe ich dir drei große Irrtümer über Selbstverteidigung vorgestellt und dir meine Meinung dazu erklärt. Leider (oder zum Glück für mich 😊) ranken sich um die Themen Kampfkunst und Selbstverteidigung noch zahlreiche weitere Mythen und Legenden, die es ein für alle Mal zu beenden gilt.
Warum es einigen Menschen anscheinend besonders leicht fällt, Kontakte zu knüpfen und sie immer der Mittelpunkt jeder Party zu sein scheinen, während andere viel lieber für sich allein sind, liegt vor allem an den beiden Persönlichkeitsmerkmalen Extraversion und Introversion. Jeder von uns hat mehr oder weniger stark ausgeprägte Tendenzen in die eine oder andere Richtung.
Ein zentraler Punkt meiner täglichen Aufgaben ist die Arbeit mit schüchternen und zurückhaltenden Kindern. Selbstverständlich wünschen sich fast alle Eltern, dass ihre Kinder mutig und offen sind und auf alle möglichen Ereignisse selbstbewusst und kompetent reagieren können. Tatsächlich scheint es so zu sein, dass manchen Menschen die Fähigkeit zu kommunizieren und sich zu behaupten quasi in die Wiege gelegt wurde, während andere sich eher zurückziehen und den „Mutigen“ das Feld überlassen.

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